Titelvarianten
The green Henry / Groene Heinrich / Henri le Vert / Enrico il Verde / Enrique el Verde / Gröne Henrik / Zelený Jindřich / Zielony Henryk / Zeleni Hajnrih / Zöld Henrik / Viheriä Heikki / Zelenyĭ genrikh / Yeşil Heinrich / Heīnrīk Ha-Jārōq / Midori no hainrihi
Weitere Angaben
Zeit- und Sachbezug: Der autobiographisch geprägte Roman - geplant ab 1842/43 - liegt in zwei Fassungen vor. Kellers Vergangenheit als Maler in Zürich und München und die Begegnung mit dem Philosophen L. Feuerbach in Heidelberg 1848 beeinflussen den Roman. Parallelen zur tragischen Kindheitsgeschichte in Gotthelfs "Bauernspiegel". - Inhalt: Keller erzählt im "Grünen Heinrich" die Lebensgeschichte eines Künstlers, der bei dem Versuch, seiner Bestimmung oder dem, was er dafür hält, gegen alle Widerstände zu folgen, an der Realität scheitert. - Überlieferung: Die erste Fassung erschien 1854-55 in vier Bänden, die zweite 1879-80. Der Roman war zunächst ein Misserfolg und erfuhr erst in den 1870er Jahren Würdigung, die anhiellt, als die zweite Fassung erscheint. Anerkennend wird Keller mit Klassikern wie Goethe und Jean Paul verglichen. Der Roman gilt heute als Meisterwerk des "poetischen Realismus" und wurde in die "ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher" aufgenommen.
Autor
Keller, Gottfried