Zeit- und Sachbezug: In diesem Zeitroman kommt Kellers von Skepsis und Bitterkeit geprägte Sicht auf den Verfall parlamentarisch-demokratischer Prinzipien und auf die ungehemmte Entfaltung kapitalistischer Verhältnisse zum Ausdruck. - Inhalt: Der Roman erzählt die von den Wechselfällen der Gründerjahre geprägte Geschichte einer Schweizer Familie und entwirft darin zugleich ein Gesellschaftsbild der Epoche, das von moralischen und sozialen Verfallserscheinungen gekennzeichnet ist. - Überlieferung: Kellers zweiter und letzter Roman erschien 1886 zuerst in der "Deutschen Rundschau" und im selben Jahr als Buchausgabe. Der Plan eines weiteren Romans "Arnold Salander" wurde nicht mehr ausgeführt.